Brustkrebsvorsorge in Bamberg

in Vorbereitung

Brustkrebs geht alle Frauen etwas an. Und weil Prävention immer noch das beste Mittel im Kampf gegen den Krebs ist, ist es Zeit zu handeln. Geben Sie dem Krebs keine Chance! Lernen Sie, sich systematisch selbst zu untersuchen und bereits kleinste Veränderungen frühzeitig zu entdecken.

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Anleitung zur Taktilen Selbstuntersuchung

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 70.000 Frauen an Brustkrebs. Bei rund 18.000 verläuft die Erkrankung tödlich. Lebensgefährlich ist aber nicht der Tumor selbst, sondern seine Streuung in den Körper. Deshalb ist Früherkennung so wichtig: Werden bösartige Veränderungen in der Brust durch eine gute Vorsorge rechtzeitig erkannt, können sie durch eine Therapie an der Ausbreitung gehindert werden.

Speziell ausgebildete Medizinisch-Taktile Untersucherinnen leiten Frauen bei der Selbstuntersuchung der Brust an und können ganz individuell und detailliert das Tastverfahren vermitteln. Die geschulten Untersucherinnen sind blind oder sehbehindert. Aufgrund ihrer feinen Sensibilität können sie Frauen gezielt für Anomalitäten in ihrer Brust sensibilisieren.

Bei der Anleitung zur Taktilen Selbstuntersuchung wird es Frauen ermöglicht, systematisch selbst regelmäßig nach Knoten in der Brust zu tasten.

Was macht die Medizinisch-Taktile Untersucherinnen (MTUs) so wertvoll?

Die Medizinisch-Taktilen Untersucherinnen sind aufgrund ihrer Sehbehinderung Expertinnen im Erfühlen und Tasten. In einer 9-monatigen Ausbildung erlernen sie systematisch, die Patientin strukturiert nach möglichen Knoten abzutasten.

So qualifiziert, können sie ihren herausragenden Tastsinn dazu nutzen, um bereits sehr kleine Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig zu entdecken.

Wie läuft die Anleitung ab?

Bei einer Einzelsitzung mit zertifizierten MTUs werden die Frauen in einer 45-minütigen Sitzung in die Selbstuntersuchung eingeführt. Die Anleitung bezieht sich auf die eigene Brust der Frau und nicht auf Modelle, sodass man sofort auch ein Gefühl für die eigene Brust bekommt. So ist ein einfacher Einstieg in die Früherkennung gewährleistet.

Ein Gesundheitsbuch, das man anschließend erhält, enthält alle wichtigen Informationen zur Anleitung und dient als „Gesundheitsarchiv“, da wichtige Erkenntnisse notiert und nachgeschlagen werden können

FAQ

Ist die Selbstuntersuchung ausreichend als Präventionsmaßnahme?

Nein, aber sie ergänzt die ärztliche Untersuchung vorteilhaft. Bei regelmäßigen Untersuchungen erkennen Sie sofort Veränderungen und können diese mit Ihrem Frauenarzt besprechen.

 

Bekomme ich in der Anleitung eine Diagnose?

Nein, eine Diagnose dürfen die MTUs nicht stellen. Werden allerdings Auffälligkeiten bei der Anleitung gefunden, wird es den Hinweis geben, Ihren Frauenarzt aufzusuchen.

 

Für wen eignet sich die Anleitung zur Selbstuntersuchung?

Grundsätzlich bietet sich diese Form der Brustuntersuchung für alle Frauen an. Auch wenn im Alter zwischen 50 und 69 Anspruch auf Teilnahme am Mammographiescreening besteht, eignet sich die Selbstuntersuchung als vorteilhafte Ergänzung.

 

Wird die Anleitung von Krankenkassen bezahlt?

Die Anleitung zur Selbstuntersuchung wird leider nicht von der Kasse übernommen. Sie können bei Ihrem Frauenarzt anfragen, ob er bereits mit discovering hands kooperiert. Eine Tastuntersuchung durch die MTUs selber wird von vielen Krankenkassen einmal pro Jahr übernommen. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder unter https://www.discovering-hands.de.

 

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